Islamische Religionsgemeinschaft Hessen Mit dem Namen ALLAHs, Des Allgnade Erweisenden, Des Allgnädigen Bismillahir-Rahmanir-Rahim
Die IRH informiert
Aktuell / Kurz Notiert
FB 7/1 September 1999 IRU

Hintergrund

Im Mai 1998 reichte die IRH den Antrag auf Einführung von islamischem Religionsunterricht an hessischen Schulen beim Hessischen Kultusministerium (HKM) ein, zusammen mit allen dafür erforderlichen Unterlagen, wie der schriftlichen Definition der religiösen Inhalte des Islam „Darstellung der Grundlagen des Islam“, der Satzung der IRH und dem Nachweis der mitgliedschaftlichen Struktur der IRH.

Im Januar 1999 kündigte das Hessische Kultusministerium an, “dass die Entscheidung nicht ohne externe sachverständige Hilfe getroffen werden kann“ und deswegen verschiedene Gutachten in Auftrag gegeben wurden. Im Juni 1999 legte Prof. Steinbach vom deutschen Orient-Institut sein Gutachten über die IRH dem HKM vor, das nach Aussage von Prof. Steinbach als positiv bezeichnet werden kann. Im September 1999 teilte das Kultusministerium auf die beiden letzten Sachstandsanfragen der IRH vom Juli und August 1999 mit, „daß noch nicht alle in Auftrag gegebenen Gutachten vorliegen.“ Dies sind ein verfassungsrechtliches Gutachten sowie ein „Gutachten“ über die religiösen Inhalte des Islam von einer „Islamwissenschaftlerin“.

Auch die neue CDU-Kultusministerin Karin Wolff gibt sich betont bedeckt und bevorzugt weiterhin das Gespräch „über“ die Muslime statt mit den Vertretern der Muslime in Hessen. Nachdem die IRH im September 1999 vom Verwaltungsgericht Darmstadt als Religionsgemeinschaft anerkannt wurde, kann von einem fehlenden Ansprechpartner bzw. einem nicht legitimierten Ansprechpartrner in Hessen nicht mehr die Rede sein.

 

 

FB 7/1 September 1999 IRU

Hintergrund

Im Mai 1998 reichte die IRH den Antrag auf Einführung von islamischem Religionsunterricht an hessischen Schulen beim Hessischen Kultusministerium (HKM) ein, zusammen mit allen dafür erforderlichen Unterlagen, wie der schriftlichen Definition der religiösen Inhalte des Islam „Darstellung der Grundlagen des Islam“, der Satzung der IRH und dem Nachweis der mitgliedschaftlichen Struktur der IRH.

Im Januar 1999 kündigte das Hessische Kultusministerium an, “dass die Entscheidung nicht ohne externe sachverständige Hilfe getroffen werden kann“ und deswegen verschiedene Gutachten in Auftrag gegeben wurden. Im Juni 1999 legte Prof. Steinbach vom deutschen Orient-Institut sein Gutachten über die IRH dem HKM vor, das nach Aussage von Prof. Steinbach als positiv bezeichnet werden kann. Im September 1999 teilte das Kultusministerium auf die beiden letzten Sachstandsanfragen der IRH vom Juli und August 1999 mit, „daß noch nicht alle in Auftrag gegebenen Gutachten vorliegen.“ Dies sind ein verfassungsrechtliches Gutachten sowie ein „Gutachten“ über die religiösen Inhalte des Islam von einer „Islamwissenschaftlerin“.

Auch die neue CDU-Kultusministerin Karin Wolff gibt sich betont bedeckt und bevorzugt weiterhin das Gespräch „über“ die Muslime statt mit den Vertretern der Muslime in Hessen. Nachdem die IRH im September 1999 vom Verwaltungsgericht Darmstadt als Religionsgemeinschaft anerkannt wurde, kann von einem fehlenden Ansprechpartner bzw. einem nicht legitimierten Ansprechpartrner in Hessen nicht mehr die Rede sein.

 

 

Dienstleistungen
- Wissenschaftliche Beratung für Studien-, Diplom- und Doktorarbeit über Islam und Muslime
- Gastreferenten für Hochschulen über islamische Themen werden zur Verfügung gestellt
- Moscheebesuche für Schulen und Hochschulen werden organisiert

Für Anmeldungen und weitere Informationen: info@irh-info.de

Extras
Technische Fragen oder Kommentare zu dieser Website an: webmaster@irh-info.de
Copyright © seit 1999 IRH, Stand: 24.01.2005