Islamische Religionsgemeinschaft Hessen Mit dem Namen ALLAHs, Des Allgnade Erweisenden, Des Allgnädigen Bismillahir-Rahmanir-Rahim
Die IRH informiert
Aktuell / Kurz Notiert
FB 9/1 November 1999 IRU

CDU Schleswig-Holstein für Islamischem Religionsunterricht

In einer Presseerklärung vom 14.11.99 sprach sich die CDU Schleswig-Holstein für die Einführung von islamischem Religionsunterricht aus.

Als erster Landesverband der CDU hat die CDU Schleswig-Holstein sich grundsätzlich zu islamischem Religionsunterricht an staatlichen Schulen bekannt. Dies wurde am 13. November 1999 auf dem Landesparteitag in Husum bei der Beratung des Parteiprogramms für die Landtagswahl am 27. Februar 2000 beschlossen. Vorausgegangen war ein Beschluß der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vom 19. Januar 1999.

Der Generalsekretär der Partei, Dr. Johann Wadephul, erklärte bei seinem Vorschlag, ein gedeihliches Zusammenleben von Deutschen und Türken müsse gefördert werden. Dazu gehöre seitens der Deutschen, daß sie den Islam als Religion vieler ihrer Mitbürger voll akzeptiere. „Das könne nicht deutlicher geschehen als durch Aufnahme des Islam als eigenes Fach in den Unterricht an staatlichen Schulen. Auf der anderen Seite müßten die Türken ihre Religion aus der Geheimniskrämerei von Hinterhofmoscheen herausholen, wenn sie erwarten wollen, daß die Deutschen zu ihrer Religion das nötige Vertrauen finden. Auch dies kann nicht besser geschehen als durch Religionsunterricht in deutscher Sprache.

Wadephul wies einige Äußerungen von türkischer Seite scharf zurück, die deutsch als Unterrichtssprache kritisieren. „Es sei ein armseliges Verständnis des Islam, wenn man ihn sich nur auf türkisch vorstellen könne.“

FB 9/1 November 1999 IRU

CDU Schleswig-Holstein für Islamischem Religionsunterricht

In einer Presseerklärung vom 14.11.99 sprach sich die CDU Schleswig-Holstein für die Einführung von islamischem Religionsunterricht aus.

Als erster Landesverband der CDU hat die CDU Schleswig-Holstein sich grundsätzlich zu islamischem Religionsunterricht an staatlichen Schulen bekannt. Dies wurde am 13. November 1999 auf dem Landesparteitag in Husum bei der Beratung des Parteiprogramms für die Landtagswahl am 27. Februar 2000 beschlossen. Vorausgegangen war ein Beschluß der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vom 19. Januar 1999.

Der Generalsekretär der Partei, Dr. Johann Wadephul, erklärte bei seinem Vorschlag, ein gedeihliches Zusammenleben von Deutschen und Türken müsse gefördert werden. Dazu gehöre seitens der Deutschen, daß sie den Islam als Religion vieler ihrer Mitbürger voll akzeptiere. „Das könne nicht deutlicher geschehen als durch Aufnahme des Islam als eigenes Fach in den Unterricht an staatlichen Schulen. Auf der anderen Seite müßten die Türken ihre Religion aus der Geheimniskrämerei von Hinterhofmoscheen herausholen, wenn sie erwarten wollen, daß die Deutschen zu ihrer Religion das nötige Vertrauen finden. Auch dies kann nicht besser geschehen als durch Religionsunterricht in deutscher Sprache.

Wadephul wies einige Äußerungen von türkischer Seite scharf zurück, die deutsch als Unterrichtssprache kritisieren. „Es sei ein armseliges Verständnis des Islam, wenn man ihn sich nur auf türkisch vorstellen könne.“

Dienstleistungen
- Wissenschaftliche Beratung für Studien-, Diplom- und Doktorarbeit über Islam und Muslime
- Gastreferenten für Hochschulen über islamische Themen werden zur Verfügung gestellt
- Moscheebesuche für Schulen und Hochschulen werden organisiert

Für Anmeldungen und weitere Informationen: info@irh-info.de

Extras
Technische Fragen oder Kommentare zu dieser Website an: webmaster@irh-info.de
Copyright © seit 1999 IRH, Stand: 24.01.2005