Islamische Religionsgemeinschaft Hessen Mit dem Namen ALLAHs, Des Allgnade Erweisenden, Des Allgnädigen Bismillahir-Rahmanir-Rahim
Die IRH informiert
Aktuell / Kurz Notiert
FB 1/2 Januar 2000 IRU

Fremde Stimmen zur IRH

„Wir sollten nicht mehr weggucken“ Prof. Udo Steinbach/Deutsches Orient Institut

In einem Antwortschreiben an die IRH zum Thema Muslime in Deutschland/Islamischer Religionsunterricht führt Dr. Jürgen Rüttgers, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion aus:

„Mit großem Interesse habe ich auch Ihre Darstellung der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen als Ansprech- und Verhandlungspartner für die zuständigen staatlichen Stellen zur Kenntnis genommen. Auf unserer Veranstaltung war insbesondere in den Beiträgen von Prof. Steinbach bereits darauf hingewiesen worden. Ich sehe mit großem Interesse der weiteren Entwicklung dieses Projekts entgegen und würde mich insbesondere dafür interessieren, ob für das Land Nordrhein-Westfalen eine entsprechende Initiative beabsichtigt ist. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich auch in Zukunft über die Entwicklung der IRH und die Kooperation mit der nunmehr von der Union geführten Landesregierung in Hessen auf dem laufenden halten würden.“

In der von Dr. Rüttgers angesprochenen Veranstaltung, einer großen Anhörung der CDU/CSU-Fraktion im Sommer 99 zum Thema Islam in Deutschland, äußerte sich Prof. Dr. Udo Steinbach von Deutschen Orient-Institut zur Frage der Repräsentanz der Muslime und möglicher Organisationsformen der Muslime zur Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen:

„Wir stellen gerade eine Studie über die IRH fertig. Ich muss sagen, nach anfänglicher Skepsis bin ich dabei, diesem Experiment eine gewissen Berechtigung und sogar eine gewissen Attraktivität zuzubilligen. Es gibt eine ganze Reihe von Gründen. Hier wird der Versuch gemacht, Muslime auf individueller Basis zu einer Religionsgemeinschaft zusammenzubringen. (...) Mit Blick darauf, wie wir hier einen Religionsunterricht einführen, der den Bestimmungen in Deutschland entspricht, ist das ein hochinteressanter Versuch.

(...) Jetzt haben wir also einen Ansatz, diese Islamische Religionsgemeinschaft Hessen,(...) der auch von individueller Mitgliedschaft ausgeht. (...) Es könnte sein, dass ein Religionsunterricht, der getragen wird von einer solchen Organisation ein höheres Maß an Akzeptanz erhält als ein Religionsunterricht, der von muslimischen Organisationen formuliert wird. Das ist ein konkreter Vorschlag und wir sollten nicht weggucken.“

Und eben dies empfiehlt die IRH den Verantwortlichen in Hessen.

 

FB 1/2 Januar 2000 IRU

Fremde Stimmen zur IRH

„Wir sollten nicht mehr weggucken“ Prof. Udo Steinbach/Deutsches Orient Institut

In einem Antwortschreiben an die IRH zum Thema Muslime in Deutschland/Islamischer Religionsunterricht führt Dr. Jürgen Rüttgers, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion aus:

„Mit großem Interesse habe ich auch Ihre Darstellung der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen als Ansprech- und Verhandlungspartner für die zuständigen staatlichen Stellen zur Kenntnis genommen. Auf unserer Veranstaltung war insbesondere in den Beiträgen von Prof. Steinbach bereits darauf hingewiesen worden. Ich sehe mit großem Interesse der weiteren Entwicklung dieses Projekts entgegen und würde mich insbesondere dafür interessieren, ob für das Land Nordrhein-Westfalen eine entsprechende Initiative beabsichtigt ist. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich auch in Zukunft über die Entwicklung der IRH und die Kooperation mit der nunmehr von der Union geführten Landesregierung in Hessen auf dem laufenden halten würden.“

In der von Dr. Rüttgers angesprochenen Veranstaltung, einer großen Anhörung der CDU/CSU-Fraktion im Sommer 99 zum Thema Islam in Deutschland, äußerte sich Prof. Dr. Udo Steinbach von Deutschen Orient-Institut zur Frage der Repräsentanz der Muslime und möglicher Organisationsformen der Muslime zur Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen:

„Wir stellen gerade eine Studie über die IRH fertig. Ich muss sagen, nach anfänglicher Skepsis bin ich dabei, diesem Experiment eine gewissen Berechtigung und sogar eine gewissen Attraktivität zuzubilligen. Es gibt eine ganze Reihe von Gründen. Hier wird der Versuch gemacht, Muslime auf individueller Basis zu einer Religionsgemeinschaft zusammenzubringen. (...) Mit Blick darauf, wie wir hier einen Religionsunterricht einführen, der den Bestimmungen in Deutschland entspricht, ist das ein hochinteressanter Versuch.

(...) Jetzt haben wir also einen Ansatz, diese Islamische Religionsgemeinschaft Hessen,(...) der auch von individueller Mitgliedschaft ausgeht. (...) Es könnte sein, dass ein Religionsunterricht, der getragen wird von einer solchen Organisation ein höheres Maß an Akzeptanz erhält als ein Religionsunterricht, der von muslimischen Organisationen formuliert wird. Das ist ein konkreter Vorschlag und wir sollten nicht weggucken.“

Und eben dies empfiehlt die IRH den Verantwortlichen in Hessen.

 

Dienstleistungen
- Wissenschaftliche Beratung für Studien-, Diplom- und Doktorarbeit über Islam und Muslime
- Gastreferenten für Hochschulen über islamische Themen werden zur Verfügung gestellt
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