Islamische Religionsgemeinschaft Hessen Mit dem Namen ALLAHs, Des Allgnade Erweisenden, Des Allgnädigen Bismillahir-Rahmanir-Rahim
Die IRH informiert
Aktuell / Kurz Notiert
Pressemitteilung
Das Volk in der Türkei hat bei allen unterschiedlichen politischen Meinungen seine Einheit und seine unmissverständliche Position gegen den Putschversuch und für die Demokratie bewiesen und eine unvergessliche Geschichte in der Geschichte der Demokratie geschrieben. Deshalb sprechen wir dem ganzen Volk in der Türkei unsere Anerkennung und unseren Respekt aus. Vor allem sprechen wir allen mutigen Menschen und Sicherheitskräften, die während ihrem Aufstand gegen die Putschisten ihr Leben verloren haben oder verletzt wurden, unseren höchsten Respekt aus. Mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei diesen mutigen Opfern, Verletzten und ihren Angehörigen. Zugleich hoffen und erwarten wir, dass alle Putschisten und ihre Unterstützer nach rechtsstaatlichen Mitteln ermittelt und verurteilt werden.
Basın Açıklaması
15. Temmuz 2016, Cuma akşamı, Türk Silahlı Kuvvetleri içindeki paralel yapı terör örgütü mensuplarının başlattığı darbe girişimini haber alır almaz, Almanya'daki birçok sivil toplum kuruluşunun da yaptığı gibi, sosyal medya üzerinden Hessen Eyaleti'ndeki vatandaşlarımızı mobilize ederek, T.C. Frankfurt Başkonsolosluğu önünde miting düzenledik. Gece geç saatlere kadar Frankfurt Başkonsolosluğu önünde yaklaşık 2500 vatandaşımızla birlikte düzenlediğimiz "Milli iradeye sahip çık" mitingimizde, tıpkı Türkiye çapında milletimizin darbe girişimine karşı cesur ve dik duruşu ve milli iradeye sahip çıkması gibi, bizler de Almanya'nın birçok şehrinden ve Frankfurt'tan, hiç tereddüt etmeden ve "Bekle, gör, ona göre hareket et" gibi kaypak anlayışlara tenezzül etmeden, darbeye karşı dik duruşumuzu ve milli iradeye sahip çıkısımızı tüm Almanya'ya ve dünyaya ilan ettik.
Pressemitteilung
Der internationale Terror hat anscheinend ein klares Ziel: Das Schüren eines Kulturkampfes. Gerade deshalb dürfen wir, Religionsgemeinschaften und Gesamtgesellschaft, uns von keiner Seite gegeneinander stellen lassen. Wir müssen alle gemeinsam gegen den von extremistischen Kreisen geschürten Kulturkampf kämpfen. Ein Kulturkampf wird nur ihren Interessen dienen. In diesem Sinne rufe ich vor allem die französische Regierung und das französische Volk, aber auch unsere Bundesregierung und unsere Gesellschaft in Deutschland sowie alle europäischen Länder dringend denn je Muslime und islamische Verbände in Frankreich, Deutschland und Europa im Kampf gegen den internationalen Terrorismus als Partner zu gewinnen. Wir alle müssen zusammenhalten und gegen den Terror noch enger zusammenrücken.
Pressemitteilung
Deutschland ist zur neuen Heimat der in Deutschland lebenden Muslime geworden. Die überwiegende Mehrheit der Muslime identifiziert sich mit ihrer neuen Heimat Deutschland. Wir Muslime sind und handeln mittlerweile auch als ein mitbestimmender Teil der kulturellen Vielfalt und pluralistischen Gesellschaft in Deutschland. Auch der diesjährige Fastenmonat Ramadan verdeutlichte erneut und unbestreitbar: Wie Weihnachten, so Ramadan und wie Christentum, so Islam gehören zu Deutschland! Deutschland ist unsere gemeinsame Heimat und gehört uns allen. Keiner kann das abstreiten! Wer dies immer noch abstreiten will, widerspricht der multikulturellen und multireligiösen Realität unseres Landes in der Gegenwart.
Wer das Leben von massenhaft wehrlosen Menschen durch einen solchen barbarischen Terroranschlag verachtet, kann sich auf keine religiöse oder ethische Grundlage berufen. Deshalb bezeichne ich die sogenannte Terrororganisation nicht als "IS/Islamischer Staat", sondern als "Terrororganisation der Barbarei und Grausamkeit".

Bei dem gestrigen Terroranschlag am Atatürk-Flughafen in Istanbul sind 36 Menschen getötet und ca. 150 Menschen verletzt worden. Unter den Opfern seien Türken und Ausländer. Das Auswärtige Amt erklärte, es gebe noch keine Hinweise, dass unter ihnen Deutsche sind. Laut Ministerpräsident Binali Yildirim geht der Anschlag ersten Erkenntnissen zufolge auf das Konto der Terrororganisation IS. Laut türkischer Regierung deuten erste Hinweise auf drei Selbstmordattentäter der IS-Terrororganisation hin.

Grußwort von Frau Stadträtin Astrid Eibelshäuser für Magistrat der Universitätsstadt Gießen beim 5. Stadt-Iftar Gießen

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Vorsitzende und Mitglieder der Moscheegemeinden,

bereits zum fünften Mal findet ein gemeinsames, von unterschiedlichen Moscheevereinen getragenes, öffentliches Fastenbrechen hier in der Mitte der Stadt statt. Damit gehen Sie aus Ihren Moscheen heraus in die Mitte der Stadt und wir setzen gemeinsam das Zeichen und zeigen die sichtbare Integration: "Miteinander und gemeinsam für Toleranz und Frieden in Gießen".

Ich danke sehr herzlich für die Einladung, ich bin sehr gerne gekommen und überbringe auch die Grüße des Magistrats der Universitätsstadt Gießen. Wir nehmen Anteil an Ihrer Freude und Ihrer Erwartung, die mit diesem besonderen Monat verbunden sind ...

Evangelisch-katholisches Grußwort zum Stadtiftar Gießen am 25.06.2016

Liebe Freundinnen und Freunde aus der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen und aus den muslimischen Gemeinden in Gießen, wir sagen herzlichen Dank für die freundliche Einladung zu diesem Stadtiftar. Wir, das sind Anke Schwalbenhofer und Frank-Tilo Becher und wir vertreten jeweils unsere Kirche, die katholische und evangelische Kirche in und um Gießen. Es ist uns eine große Freude und Ehre, an dieser im religiösen Jahreszyklus so bedeutsamen Fastenzeit heute teilzuhaben und Sie und Euch beim Fastenbrechen zu begleiten. Und es ist eine wunderbare Idee, dass die muslimischen Gemeinden die ganze Bürgergemeinde ihrer Stadt zu diesem Fest einladen und damit eine große innerer Verbundenheit zum Ausdruck bringen. Wir sind heute Abend hier, weil wir das Gefühl von Verbundenheit teilen ...

Verehrte Damen und Herren,

weltweit sind zurzeit ca. 60 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als nach dem Zweiten Weltkrieg. Kriege sind die wichtigsten Gründe dafür. Aber auch Hunger ist nach wie vor einer der wichtigsten Gründe für eine Flucht. Fast 800 Millionen Menschen leiden unter Nahrungsmangel - meist, weil bewaffnete Konflikte die Versorgung unmöglich machen. Die europäischen Länder halten sich innerhalb der europäischen Grenzen von Kriegen lieber fern, liefern und exportieren aber ständig Waffen an die Kriegs- und Krisenregionen, beuten arme Länder aus, sparen an Entwicklungshilfe und tragen dadurch eine Mitverantwortung für das Flüchtlingsdrama in der Welt. In Anbetracht dieser Tatsache bzw. unserer Mitverantwortung für das Flüchtlingsdrama können wir hier in Europa in unserem Wohlstand gleichgültig und egoistisch nicht weiter leben. Wer Waffen liefert und somit an dem Flüchtlingsdrama mitschuldig und mitverantwortlich ist, muss Flüchtlinge aufnehmen. Deshalb halte ich die Verweigerung vieler Länder von Großbritannien bis Ungarn in der EU, Flüchtlinge aufzunehmen, für eine Schande und verantwortungslos. An dieser Stelle muss ich auch offen sagen, dass der Brexit von vorgestern nicht nur ein Austritt von Großbritannien aus der EU bedeutet, sondern vielmehr eine Absage gegen Zuwanderung, eine Absage gegen Flüchtlinge, eine Absage gegen eine Kultur des Teilens und somit ein Verrat der hochgelobten Werte Europas!

Liebe muslimische Schwestern und Brüder,
sehr geehrte Damen und Herren,

in diesen Tagen beginnt für Sie der Fastenmonat Ramadan. Es ist eine Zeit der spirituellen Besinnung und der körperlichen Disziplin. Im Namen des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland darf ich Ihnen dazu die herzlichen Grüße und Friedenswünsche überbringen. Vielen Christinnen und Christen sind die muslimischen Fastenregeln und -bräuche auch deshalb sehr vertraut, weil sie im Rahmen nachbarschaftlicher Einladungen zum täglichen Fastenbrechen schon miterleben durften, was Geduld, Gastfreundschaft und gelebte Gemeinschaft für Musliminnen und Muslime bedeuten. Auch an manchen öffentlichen Plätzen wird das abendliche Fastenbrechen inzwischen begangen, so dass hier der einladende Charakter von Religion auch für Außenstehende erkennbar und nachvollziehbar wird.

Darmstadt / Kassel, 3. Juni 2016. Herzliche Segenswünsche zum am Montag beginnenden Ramadan haben der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, sowie der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, Vertretern islamischer Verbände und Gemeinden übermittelt. In einem Brief unter anderem an den hessischen Landesverband der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib), die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen (IRH) und den Verband der Islamischen Kulturzentren Hessen würdigen sie, dass das wichtigste Fest des Islam auch dazu genutzt werde "die Menschen in den Blick zu nehmen, denen das Nötigste fehlt, um ein Leben in Würde zu führen."
Der Friede sei mit Ihnen!

Liebe muslimische Schwestern und Brüder,

zum diesjährigen Fasten im Monat Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens sende ich Ihnen im Namen der Deutschen Bischofskonferenz und aller katholischen Christen in unserem Land herzliche Segenswünsche. Der barmherzige Gott möge Ihr Fasten annehmen und Ihre Gebete erhören! ...

Dienstleistungen
- Wissenschaftliche Beratung für Studien-, Diplom- und Doktorarbeit über Islam und Muslime
- Gastreferenten für Hochschulen über islamische Themen werden zur Verfügung gestellt
- Moscheebesuche für Schulen und Hochschulen werden organisiert

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