Islamische Religionsgemeinschaft Hessen Mit dem Namen ALLAHs, Des Allgnade Erweisenden, Des Allgnädigen Bismillahir-Rahmanir-Rahim
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Aktuell / Kurz Notiert
FB 8/1 Oktober 1999 IRU

Islamischer Religionsunterricht

In der BRD leben rund 750.000 muslimische Kinder und Jugendliche. Ein großer Teil hat zwar noch immer die Staatsangehörigkeit der Eltern, doch die meisten sind bereits hier geboren und hier aufgewachsen und werden in absehbarer Zeit auch deutsche Staatsbürger sein. Ein wesentliches Element einer umfassenden Integration dieser Kinder ist vor allem die Frage der Akzeptanz ihrer religiösen Identität und ihre Gleichbehandlung im religiösen Bildungsbereich. Im Mittelpunkt steht hier der Bildungsauftrag der Schule und das in der Verfassung verankerte Recht auf konfessionellen Religionsunterricht. Dieser Pflicht ist der Staat in keinem Bundesland nachgekommen. In der Vergangenheit wurde auf den fehlenden Ansprechpartner bei den Muslimen verwiesen. Ein Argument, das in den letzten Jahren brüchig wurde. Die Muslime haben in jüngster Vergangenheit Strukturen geschaffen, die es den Länderregierungen durchaus ermöglichen, ihrer Pflicht nachzukommen und den muslimischen Kindern islamischen Religionsunterricht/IRU anzubieten.

Weshalb dies bisher nicht geschah und wie dieser Mißstand behoben kann, darüber wird am 16.11.99 in Berlin beraten. Auf Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Ausländerfragen Beck sollen in einem nicht öffentlichen Fachgespräch mit den Beteiligten Praxis, Konzepte und Perspektiven zum IRU erörtert werden. Die Landesministerien von Baden-Württemberg, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie die Vertreter der Muslime, die Anträge auf Einführung von IRU stellten - Zentralrat der Muslime, Verband der islamischen Kulturzentren, Islamische Föderation Berlin und IRH, werden bei dieser Klausurtagung Gelegenheit erhalten, sich über ihre Vorstellungen auszutauschen.

 

FB 8/1 Oktober 1999 IRU

Islamischer Religionsunterricht

In der BRD leben rund 750.000 muslimische Kinder und Jugendliche. Ein großer Teil hat zwar noch immer die Staatsangehörigkeit der Eltern, doch die meisten sind bereits hier geboren und hier aufgewachsen und werden in absehbarer Zeit auch deutsche Staatsbürger sein. Ein wesentliches Element einer umfassenden Integration dieser Kinder ist vor allem die Frage der Akzeptanz ihrer religiösen Identität und ihre Gleichbehandlung im religiösen Bildungsbereich. Im Mittelpunkt steht hier der Bildungsauftrag der Schule und das in der Verfassung verankerte Recht auf konfessionellen Religionsunterricht. Dieser Pflicht ist der Staat in keinem Bundesland nachgekommen. In der Vergangenheit wurde auf den fehlenden Ansprechpartner bei den Muslimen verwiesen. Ein Argument, das in den letzten Jahren brüchig wurde. Die Muslime haben in jüngster Vergangenheit Strukturen geschaffen, die es den Länderregierungen durchaus ermöglichen, ihrer Pflicht nachzukommen und den muslimischen Kindern islamischen Religionsunterricht/IRU anzubieten.

Weshalb dies bisher nicht geschah und wie dieser Mißstand behoben kann, darüber wird am 16.11.99 in Berlin beraten. Auf Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Ausländerfragen Beck sollen in einem nicht öffentlichen Fachgespräch mit den Beteiligten Praxis, Konzepte und Perspektiven zum IRU erörtert werden. Die Landesministerien von Baden-Württemberg, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie die Vertreter der Muslime, die Anträge auf Einführung von IRU stellten - Zentralrat der Muslime, Verband der islamischen Kulturzentren, Islamische Föderation Berlin und IRH, werden bei dieser Klausurtagung Gelegenheit erhalten, sich über ihre Vorstellungen auszutauschen.

 

Dienstleistungen
- Wissenschaftliche Beratung für Studien-, Diplom- und Doktorarbeit über Islam und Muslime
- Gastreferenten für Hochschulen über islamische Themen werden zur Verfügung gestellt
- Moscheebesuche für Schulen und Hochschulen werden organisiert

Für Anmeldungen und weitere Informationen: info@irh-info.de

Extras
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